Wie sich eine Migräne zeigt
Migräne ist eine Erkrankung mit anfallsweise auftretenden Kopfschmerzen und körperlichen Begleitsymptomen.
Unter Migräne verstehen Neurologen attackenweise wiederkehrende Kopfschmerzen. Die Kopfschmerzen sind pulsierend und pochend und treten in der Regel einseitig auf. Häufig wechselt die Seite der Kopfschmerzen von einem Migräneanfall zum nächsten oder sogar während einer Attacke. Auch beidseitiger Schmerz zur gleichen Zeit kommt vor. Die Attacke wird oft von weiteren körperlichen Symptomen begleitet. Dazu können zählen:
- Übelkeit und Erbrechen
- Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit
- Appetitlosigkeit
- Vorübergehende neurologische Ausfälle bis hin zu Lähmungen, Seh- und Gleichgewichtsstörungen („Aura“ oder (früher so genannt) „Migraine accompagnée“)
Zwischen den Migräneattacken verschwinden die Kopfschmerzen. Vor und nach den Attacken können sich die Stimmung, der Appetit, der Flüssigkeitshaushalt und die Darmfunktion verändern.
Aus diesen besonders typischen Merkmalen leitet sich auch eine Checkliste ab, die erste Hinweise darauf geben kann, ob ein Betroffener tatsächlich an Migräne leidet. Da Migräne nicht selten auch von anderen Kopfschmerzarten begleitet oder damit verwechselt wird, empfehlen wir Kopfschmerzpatienten, einen fachkundigen Arzt aufzusuchen, denn eine korrekte Diagnose ist die erste Voraussetzung für eine richtige und effektive Behandlung.

